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Fahnder sprengen Internet-Drogenring - Versand vor allem aus NRW

Fahn­der spren­gen Inter­net-Dro­gen­ring in Net­te­tal

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Ca 2,7 Mil­lio­nen Euro sol­len sie in 3 Jah­ren durch die­sen Inter­net-Dro­gen­ring in Net­te­tal ein­ge­nom­men haben: Ermitt­ler haben eine Grup­pe mut­maß­li­cher Online-Dro­gen­händ­ler geschnappt. Für Bestel­lun­gen sol­len sie unauf­fäl­li­ge Scho­ko­rie­gel ein­ge­setzt haben. Der Ver­sand erfolg­te vor allem aus NRW.

Deut­sche und nie­der­län­di­sche Ermitt­ler haben einen Ring von Online-Dro­gen­händ­lern gesprengt. Vier Nie­der­län­der im Alter von 26, 31, 65 und 66 Jah­ren kamen in Haft, wie die Köl­ner Staats­an­walt­schaft am Diens­tag mit­teil­te. Sie sol­len den Shop rund drei Jah­re lang betrie­ben und dabei etwa 2,7 Mil­lio­nen Euro ergau­nert haben.

Bild­quel­le Pixabay

Die Män­ner wur­den bereits am ver­gan­ge­nen Mitt­woch in den Nie­der­lan­den und Kroa­ti­en ver­haf­tet. „Das ist einer unse­rer größ­ten Schlä­ge gegen Dro­gen­han­del im Netz“, sag­te Mar­kus Hart­mann, Lei­ten­der Ober­staats­an­walt bei der Zen­tral- und Ansprech­stel­le Cybercrime NRW.

Nach Erkennt­nis­sen der Staats­an­walt­schaft ver­trie­ben die Män­ner die Dro­gen über die offen erreich­ba­re Platt­form. Dazu schick­ten sie ihren Kun­den in Deutsch­land und ande­ren Län­dern zunächst Scho­ko­rie­gel, auf denen Bestell-Codes für den eigent­li­chen Dro­gen­kauf stan­den. Die Sub­stan­zen ver­sand­ten sie dann aus Post­fi­lia­len im deutsch-nie­der­län­di­schen Grenz­ge­biet, vor allem aus NRW.

Ein Objekt in Net­te­tal ist durch­sucht wor­den

„Die Täter sind inter­na­tio­nal ver­netzt — die Straf­ver­fol­ger dür­fen ihnen inso­weit in nichts nach­ste­hen“, sag­te NRW-Jus­tiz­mi­nis­ter Peter Biesen­bach (CDU) bei der Vor­stel­lung der bis­he­ri­gen Ermitt­lungs­er­geb­nis­se. Über ein Jahr hat­ten deut­sche und nie­der­län­di­sche Behör­den gegen die Shop-Betrei­ber ermit­telt.

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch durch­such­ten die Fahn­der zwölf Wohn- und Geschäfts­räu­me in den Nie­der­lan­den und ein Objekt in Net­te­tal (Kreis Vier­sen). Dabei fan­den sie unter ande­rem meh­re­re Kilo­gramm ver­schie­de­ner syn­the­ti­scher Sub­stan­zen sowie 40 000 Euro Bar­geld. Die Tat­ver­däch­ti­gen sol­len dem­nächst nach Deutsch­land aus­ge­lie­fert wer­den, sag­te Ober­staats­an­walt Hart­mann.

The­ma: Fahn­der spren­gen Inter­net-Dro­gen­ring in Net­te­tal — Ver­sand vor allem aus NRW

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